Workshop 2007

10. INTERNATIONALER MONTANHISTORIK–WORKSHOP
(Bergbau–Workshop)
Dittrichshütte, Thüringen (D) 03.10. - 07.10.2007

Der INTERNATIONALE MONTANHISTORIK-WORKSHOP (www.montanhistorik.de) besteht seit 9 Jahren und dient in dieser ungewöhnlichen Forschungsdisziplin als wesentliches Forum.

Er vereinigt historische Aspekte mit praktischem Erfahrungsaustausch – in den vergangenen Jahren haben mehr als 650 Personen diese Möglichkeit zum Informationsaustausch auf hohem Niveau genutzt. Die Wertschätzung für diesen Workshop und die Vielfalt seiner Themen drückt sich in der Teilnahme einer Vielzahl namhafter Institutionen aus, von zahlreichen engagierten ehrenamtlichen Forschungsgruppen über Trägervereine von Besuchergruben bis hin zu Bergbaumuseen, Forschungsinstituten, Universitäten und der Industrie.

Dabei geht es im Workshop nicht nur um die häufig unterschätzte Stellung des Bergbaus in der historischen Entwicklung vieler Kulturlandschaften und die Weiterentwicklung der Methodik in der montanhistorischen Forschung, sondern auch um praktische und technische Fragestellungen bei der Aufwältigung und Sicherung alter Bergwerke. Den Altbergbau als kulturhistorisches Erbe verständlich machen und über seinen Schutz zu diskutieren, auch das ist ein Anliegen des Bergbau-Workshops.

Der INTERNATIONALE MONTANHISTORIK-WORKSHOP findet jährlich an verschieden Orten statt. Organisiert werden die Workshops vom Organisationskomitee und den Interessengruppen an den jeweiligen Tagungsorten. Dabei hat sich der Herbst als Tagungszeitraum etabliert. Der Workshop dauert 3-4 Tage und gibt Zeit, neueste Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der Aufwältigung und Sicherung alter Gruben und dem Betrieb von Besucherbergwerken in Vorträgen vor dem Plenum vorzustellen. Ein wichtiger Bestandteil sind auch die Exkursionen über und unter Tage, die es den Teilnehmern ermöglichen, sich vor Ort zu montanhistorischen und bergbautechnischen Fragestellungen der Gastregion des Workshops auszutauschen.

Besonderen Wert legt der INTERNATIONALE MONTANHISTORIK-WORKSHOP auf den offenen Charakter des Workshops. Er ist ehrenamtlich organisiert, steht allen Interessierten offen und bringt auf diese Weise Fachleute, die sich beruflich mit Montanhistorik beschäftigen mit Teilnehmern zusammen, die sich ausschließlich in ihrer Freizeit mit dem Thema Bergbau auseinandersetzen. Da gerade dieser letzte Personenkreis zu einem wesentlichen Teil zum Fortkommen der Forschung beiträgt, ist der unvoreingenommene Wissensaustausch, wie er im Internationalen Bergbau-Workshop praktiziert wird, ein unverzichtbares und einzigartiges Kommunikationsmittel.

So haben sich durch den Workshop zwischenzeitlich Kontakte und Freundschaften entwickelt, die über die eigentliche Tagung hinausgehen. Der Organisationsverbund würde sehr gern die Kontakte in andere Bergbauregionen ausdehnen, die bisher bei uns noch nicht vertreten waren.  

Wir suchen für diese Veranstaltung immer offizielle und private Partner und Unterstützer, die an einem Informationsaustausch und zukünftigen Kontakten Interesse haben. Da der Internationale Montanhistorik-Workshop 2007 nun in unserer Region Thüringen stattfinden soll, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen.

Das Organisationskomitee für den Workshop 2007 steht Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.

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