10. INTERNATIONALER MONTANHISTORIK–WORKSHOP

Dittrichshütte, Thüringen (D) 03.10. - 07.10.2007

 
Exkursionsplan
(Stand 19. September 2007, Änderungen vorbehalten)

Exkursionsübersicht

In der folgenden Tabelle finden Sie die Exkursionen im Überblick, die Einzelbeschreibungen folgen danach. H steht für Halbtages- und G für Ganztagesexkursionen. TN steht für die maximale Teinehmeranzahl. In Klammern () die Anmeldungen.

Nr.

Tag

TN
Mi.

TN
Do.

Ort

Grube

H1

Mi/(So)

40
(11)

 

Goldisthal

Pumpspeicherwerk Vattenfall

H2

Do

 

40
(23)

Unterwellenborn

Stahlwerk Thüringen „Maxhütte Unterwellenborn“

H3

Do

 

15
(12)

Krölpa

Baustoffwerke Maxit, Krölpa, Gips

H4

Mi/Do

15
(15)

15
(11)

Wittmannsgereuth

Saalfeld VTI Thüringer Verfahrenstechnisches Institut, Eisenerzgrube

H5

Mi

25
(12)

25
(1)

Lehesten

Schieferpark/Staatsbruch Lehesten

H6

Mi/Do

20
(12)

20
(2)

Vesser und Umgebung

Schwarze Crux, Magnetitabbau

H7

Do

 

15
(3)

Kahla / Walpersberg

Pegmatitsandgrube und Rüstung

H8

Mi/Do

10
(5)

10
(7)

Wickersdorf, Reichmannsdorf

(Gold-)Bergbau auf der Saalfelder Höhe

H9

Mi/Do

25
(2)

25
(5)

Schmiedefeld am Rennweg

Tagebau Westfeld ehemalige Eisenerzgrube Schmiedefeld / Wapplerstollen bei Schmiedefeld

H10

Mi/Do

25
(14)

25
(6)

Saalfeld

Stadtmuseum Saalfeld und Feengrotten (Jeremias Glück) - Alaunschiefer

H11

Mi/Do

25
(4)

 

Ilmenau

Auf Goethes Spuren um und in Ilmenau. Kupfer, Silber

H12

Mi/Do

25
(8)

25
(11)

Kamsdorf

Vereinigte Reviere Kamsdorf; Eisen, Silber, Kupfer

           

Nr.

Tag

TN
Sa..

 

Ort

Grube

           
G1 Sa 20
(13)
  Kamsdorf Vereinigte Reviere Kamsdorf; Eisen, Silber, Kupfer
G2 Sa 40
(26)
  Merkers Kali & Salz, Erlebnisbergwerk Merkers
G3 Sa 25
(6)
  Ilmenau, Schortetal, Geraberg Volle Rose, Luthersteufe, Braunsteinmühle
G4 Sa 20
(10)
  Trusetal Das Trusetaler Bergbaurevier: Grube „Hühn“, Grube Mommel, Tagebau „Kochenfeld“,Grube „Hohe Klinge“.
G5 Sa 15
(4)
  Lehesten, Unterloquitz Vereinigte Thüringer Schiefergruben (VTS) Unterloquitz, VTS Schmiedebach „Örtelsbruch“ mit Spalthütte 20. Jh. und Schieferpark/Staatsbruch Lehesten
G6 Sa 25
(15)
  Lichtenhain, Theuern

Oberweissbacher Bergbahn

Goldmuseum Theuern, historischer Goldbergbau

G7 Sa 20
(12)
  Schmiedefeld, Gebersdorf Grube Morassina, Grube Gebersdorf


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Beschreibung der Halbtages-Exkursionen

 

OT: Übertage
UT: Untertage

ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H1

UT + OT

40 Personen

Mi., 3.10.
14:00 - 18:00

Pumpspeicherwerk Goldisthal

Organisator

Klaus Müller

Leitung

Thomas Schubert

Treffpunkt

14:00 Uhr Verwaltung/Parkplatz Pumpspeicherwerk Goldisthal

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Entfernung beträgt ca. 42 km, 1Stunde Fahrzeit wird benötigt

Ausrüstung

Wetterfeste Kleidung (Anorak)

Literaturtipps

www.vattenfall.de

Besonderheiten

leichte Befahrung, Bustransfer unter- und übertage

Route

Vom Tagungsort über Arnsgereuth, der B 281 entlang nach Hoheneiche, Reichmannsdorf, Schmiedefeld, Lichte, Neuhaus/Rwg., Steinheid, Limbach,
in Limbach bei Touristinfo die B 281 nach rechts verlassen durch Scheibe-Alsbach der neuen Umgehungsstraße entlang bis zur Verwaltung/Parkplatz linker Hand, das erste Gebäude von Goldisthal
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Das Pumpspeicherwerk liegt im westlichen Teil des Thüringer Schiefergebirges. Der Baubeginn war 1972, die Innbetriebnahme 2003. Nach der offiziellen Begrüßung vor Ort erfolgt die Besichtigung der Anlage, voraussichtig auch das Ober- und Unterbecken. Es gibt jede Menge interessante Erläuterungen auch zum historischen mittelalterlichen Goldbergbau, weil einige Stollen bei den Erkundungs- und Auffahrungsarbeiten durchörtert wurden.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H2

OT

40 Personen

Do., 4.10.
14:00 - 18:00

Stahlwerk Thüringen „Maxhütte Unterwellenborn“

Organisator

Friedhelm Cario

Leitung

Herr Hirsch und Kollegen

Treffpunkt

14:30 Uhr Parkplatz des Stahlwerkes,
Kronacher Straße 6, 07333 Unterwellenborn

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 0,5 Stunden, die Entfernung 20 km.

Ausrüstung

Wanderbekleidung (strapazierfähige Kleidung, eventuell Overall, Kittel - es sollte nicht der Sonntagsanzug sein)

Literaturtipps

http://www.stahlwerk-thueringen.de/

Besonderheiten

Betriebsbesichtigung eines modernen Stahlwerkes in Gruppen von 10-12 Personen, teilweise sehr laut

Route

Dittrichshütte, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, der B281 in Saalfeld in Richtung Pößneck weiter folgen. Die B281 führt direkt am Stahlwerk vorbei, Zufahrt ist ausgeschildert. Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck ist im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Betriebsbesichtigung eines modernen Stahl- und Walzwerkes.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H3

UT

15 Personen

Do., 4.10.
14:00 - 18:00

Baustoffwerke Maxit, Krölpa

Organisator

Falk Meyer

Leitung

Falk Meyer

Treffpunkt

15:30 Uhr
Maxit Baustoffwerke GmbH, Brandensteiner Weg 1, 07387 Krölpa bei Pößneck, Verwaltungsgebäude

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 35 Minuten, die Entfernung 27 km.

Ausrüstung

Grubenkleidung, Gummistiefel, Geleucht, Helm (kann auch gestellt werden)

Literaturtipps

http://www.maxit.de

Besonderheiten

einfache UT-Befahrung, nur horizontal, Parkmöglichkeiten ausreichend vorhanden

Route

Vom Tagungsobjekt nach rechts auf die L2388 auffahren, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, der B281 in Saalfeld in Richtung Pößneck weiter folgen. Die B281 führt direkt am Baustoffwerk vorbei. Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

die Befahrung wird ca. 1h +/- dauern
Maxit liefert für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade Innen- und Außenputze, farbige Edelputze, Wärmedämm-Verbundsysteme, Bodensysteme, Fließ-Estriche, Fliesenlegerprodukte, bauchemische Produkte, Abdichtungssysteme (Marke Deitermann), Trockenbeton (Galabau) und Mauermörtel. Die Rohstoffe werden im firmeneigenen Bergbaubetrieb gewonnen und weiterverarbeitet.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H4

UT

15 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00
Do., 4.10., 14:00 - 18:00

Saalfeld VTI Thüringer Verfahrenstechnisches Institut, Wittmannsgereuth

Organisator

Karsten Plewnia

Leitung

Konrad Bartzsch

Treffpunkt

um 14:30 Uhr
am VTI, Wittmannsgereuther Straße, 07318 Saalfeld; ausführliche Wegbeschreibung im Tagungsbüro erhältlich

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 20 Minuten, die Entfernung 10 km.

Ausrüstung

Befahrerausrüstung (Gummistiefel, Grubenkleidung, Helm, Geleucht)

Literaturtipps

 

Besonderheiten

Normale UT-Befahrung. Keine Engstellen. Normale körperliche Anforderungen. Über- und untertägige Befahrung

Route

Vom Tagungsobjekt links auf die L2388 fahren, dem Straßenverlauf bis Unterwirbach folgen. In Unterwirbach rechts auf die L2383 in Richtung Beulwitz/Saalfeld abbiegen. In Beulwitz links auf „Am Sportplatz“ abbiegen, dann geradeaus auf dem „Sandweg“ weiterfahren. Nach ca. 800m rechts auf Wittmansgereuther Straße abbiegen. Dem Straßenverlauf folgen. Das Betriebsgelände ist nach wenigen hundert Metern links von der Straße zu erkennen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Befahrung der Grube über- und untertägig bis ca. 17.00 Uhr. Wir beginnen mit einer kleinen Einführung über die Lagerstätte in einer Werkhalle. Der Laborbesuch wird abgerundet mit Fundstücken aus der Umgebung und einer geologischen Einführung. Danach folgt eine Befahrung der Eisenerzgrube vom Lahn-Dill-Typ mit Magazin-Schrägbauen, wo man schöne Aufschlüsse an den Bergfesten sehen kann.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H5

OT

25 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00

Schieferpark/Staatsbruch Lehesten

Organisator

F. Cario

Leitung

Werner Liebeskind

Treffpunkt

15:00 Uhr
Staatsbruch 1, 07349 Lehesten

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 1 Stunde, die Entfernung 45 km.

Ausrüstung

Wanderbekleidung

Literaturtipps

Werner Liebeskind, Blaues Gold von Lehesten, ISBN 3-935961-00-6

Besonderheiten

Leichte Wanderung durch den Schieferpark, Rundgang ca. 2km auf befestigten Wegen

Route

Vom Tagungsobjekt nach recht auf die L2388 fahren, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, bis Saalfeld auf B281 folgen, in Saalfeld rechts auf B85 abbiegen, in Hockeroda geradeaus auf die B90 wechseln, hinter Grünau nach dem Bahnübergang geradeaus auf L1097 Richtung Lehesten, in Lehesten der Beschilderung zum Schieferpark folgen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Der Thüringer Dachschiefer - das blaue Gold von Lehesten Besichtigung des Staatsbruchs mit Göpelschacht und Spalthütte aus dem Beginn des 19. Jh., Fördermaschine Schacht 4 aus dem 20. Jh.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H6

UT

20 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00
Do., 4.10., 14:00 - 18:00

Magnetitabbau Schwarze Crux

Organisator

Karl-Heinz Ortlepp und Karl Rieger

Leitung

Karl-Heinz Ortlepp und Karl Rieger

Treffpunkt

Besucherbergwerk Schwarze Crux, Schwarze Crux 1, Suhl/Vesser (Parkmöglichkeiten direkt am Objekt)

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 1 Stunde 25 Minuten, die Entfernung 58 km.

Ausrüstung

keine besondere Ausrüstung

Literaturtipps

http://www.schwarzer-crux.com

Besonderheiten

leichte Befahrung, keine Gehbehinderung Mit Einführung und Museum wird die Befahrung etwa 1,5 bis 2 Std dauern.

Route

Vom Tagungsobjekt links auf die L2388 fahren, dem Straßenverlauf bis Unterwirbach folgen. In Unterwirbach halb links dem Straßenverlauf in Richtung Bad Blankenburg folgen. In Bad Blankenburg nach links auf die B88 abbiegen, dem Straßenverlauf bis Ilmenau folgen. In Ilmenau nach links auf die B4, Richtung Manebach abbiegen, im folgendem Kreisverkehr die 3. Ausfahrt Richtung Manebach nehmen, der B4 weiter bis „Schmiedefeld am Rennsteig“ folgen. In Schmiedefeld rechts auf die L1140, Schleusinger Straße, abbiegen. Nach ca. 1400m die L1140 nach links zur Schwarzen Crux verlassen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Magnetit kommt nur in diesem Bergwerk bis an die Tagesoberfläche. Das Vorkommen ist ein Teil der geologischen Anomalie, welche quer durch Europa geht, etwa 1800 km (Vergl. Prof. Bankwitz). Das Besucherbergwerk ist seit Juni freigegeben.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H7

OT

25 Personen

 Do., 4.10., 14:00 - 18:00

Pegmatitsandabbau bei Kahla

Organisator

Jan Münch

Leitung

Patric Brion / Jan Münch

Treffpunkt

wird noch gesondert bekanntgegeben

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Entfernung beträgt ca. 40 km, 1Stunde Fahrzeit wird benötigt.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Wetterfeste Kleidung

Literaturtipps

http://www.walpersberg.de

Besonderheiten

ÜT, Unwegsames Gelände

Route

Da der Treffpunkt noch nicht feststeht, kann die Routenbeschreibung erst später erfolgen. Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Unter Pegmatitsand wird ein Gemenge von Quarz- und Feldspatsand verstanden. Pegmatitsand wird überwiegend als Massenrohstoff für die fein- und grobkeramische Industrie aufbereitet. Ziel der Exkursion ist der Walpersberg. Ursprünglich ein untertägiger Pegmatitsandabbau, während des 2. Weltkriegs Untertageverlagerungen und danach Lager für Militärmaterial.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H8

OT + UT

10 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00
Do., 4.10., 14:00 - 18:00

(Gold-)Bergbau auf der Saalfelder Höhe

Organisator

Claudia Redantz

Leitung

Claudia Redantz / Pfarrer Lange

Treffpunkt

14.30 Uhr
Wickersdorf (Platz vor dem Gemeinschaftshaus in der Ortsmitte)

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden. Die Fahrzeit beträgt ca. 20 Minuten, die Entfernung 12 km.

Ausrüstung

Gummistiefel, Helm, Geleucht, Schlaz. Für „Mit Gebeth und Arbeit“ Watstiefel empfohlen)

Literaturtipps

 

Besonderheiten

keine besonderen Anforderungen, lediglich einige recht steile Höhenmeter bei der Wanderung (Wickersdorf 30 Minuten, Reichmansdorf 5 Minuten)

Route

Vom Tagungsobjekt nach recht auf die L2388 fahren, in Arnsgereuth rechts auf B281 abbiegen, dem Straßenverlauf folgen. Ca. 600m nach Hoheneiche, die Bundesstraße nach rechts in Richtung Wickersdorf verlassen. Der Beschilderung folgen.
Achtung: Die Kreisstraße 140 hat mehrere scharfe Kurven und ist teilweise sehr schmal! Auf das Dorfgemeinschaftshaus fährt man direkt drauf zu.

Kurzbeschreibung

Die Exkursion findet sowohl UT als auch ÜT statt. Die Schwerpunkte liegen im Bereich Goldbergbau, der auf der Saalfelder Höhe zu einem regelrechten Boom führte, und der der Stadt Saalfeld das Münzprägerecht einhandelte.
Wir wandern von Wickersdorf in den umliegenden Wald, wo sich der Stollen am Eichberg befindet. Nach einer kurzen Einführung durch den Reichmannsdorfer Pfarrer Lange werden wir in kleineren Gruppen den ca. 120m langen Stollen befahren. Es handelt sich dabei vermutlich um einen Suchstollen auf Gold, der seit dem 17. Jahrhundert betrieben wurde. Die Strecken sind komplett aufrecht fahrbar, wir sehen geschlegelte Strecken und zwei Gesenke, sowie Gedingezeichen.
Danach fahren wir 15min nach Reichmannsdorf, wo wir auf befestigten Wegen ca. 50m den Goldberg hinaufsteigen – dem dortigen Bergbaupfad bis zum Stollen folgend.
Es gibt eine eindrucksvolle Pingenlandschaft zu besichtigen. Daraufhin befahren wir den 150m langen Stollen „Mit Gebeth und Arbeit“. Das Mundloch ist ein gut fahrbares Mannloch. Die Strecken sind jedoch komplett aufrecht fahrbar, im Anfangsbereich ist die Wassertiefe für Gummistiefel gerade noch ausreichend, wenn man nicht gerade eine tiefere Stelle erwischt. Watstiefel (kniehoch) sind zu empfehlen. Wir sehen geschlegelte Strecken und im hinteren Bereich ein Überhauen.
Wie der Name Goldberg schon sagt, wurde hier Gold abgebaut.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H9

OT + UT

25 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00
Do., 4.10., 14:00 - 18:00

Tagebau Westfeld ehemalige Eisenerzgrube Schmiedefeld/Wapplerstollen bei Schmiedefeld

Organisator

Andrea Otte, Klaus Müller

Leitung

Andrea Otte, Klaus Müller

Treffpunkt

14:30 Uhr
an der Minigolfanlage Schmiedefeld, am Tagebau Westfeld

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden. Die Fahrzeit beträgt ca. 25 Minuten, die Entfernung 18 km.

Ausrüstung

Wanderausrüstung; für die Befahrung: Gummistiefel, Schlaz oder Kombi, Helm, Geleucht

Literaturtipps

 

Besonderheiten

Tagebau: leichte Wanderung mit Höhendifferenz ca. 50m, Wapplerstollen: ca. halbstündige Wanderung (ca. 1,5 km Fußmarsch) vom Parkplatz aus mit Höhendifferenz ca. 200 m, leichte Befahrung, Länge der befahrenen Strecke ca. 180m, sehr schöner geschlegelter Stollen mit vielen Inschriften/Gedingezeichen

Route

Vom Tagungsobjekt nach recht auf die L2388 fahren, in Arnsgereuth rechts auf B281 abbiegen, dem Straßenverlauf bis Schmiedefeld folgen.
300m hinter dem Ortseingangsschild (rechte Seite Kriegerdenkmal) rechts abbiegen, „Treibe“ 50m, dann nach links in den Friedhofsweg, am Friedhof vorbei nach 150 m, rechts. Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Der Tagebau Westfeld wurde1999 wegen seiner einmaligen Stratigraphie und historischer Bedeutung unter Geotopschutz und im Jahr 2000 wegen seiner einmaligen Flora als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
Der Wapplerstollen hängt historisch eng mit dem Eisenerzbergbau zusammen. Um Geld und Investoren zu finden wurde er mit dem Goldbergbau in Reichmannsdorf von den verschiedensten Interessenvertretern in Zusammenhang gebracht.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H10

OT + UT

25 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00
Do., 4.10., 14:00 - 18:00

Stadtmuseum Saalfeld und Feengrotten

Organisator

Karsten Plewnia

Leitung

Karsten Plewnia

Treffpunkt

14:15 Uhr
am Stadtmuseum Saalfeld

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden. Die Fahrzeit beträgt ca. 20 Minuten, die Entfernung 12 km.

Ausrüstung

nur festes Schuhwerk

Literaturtipps

http://www.feengrotten.de Chronik der Saalfelder Feengrotten (Im Museumsshop, oder auch online erhältlich ISBN: 3-00-014118-3)
Knopf, Alfred: Feengrotten und die Stadt Saalfeld. Berlin 1990
Mader, Richard: Saalfelder Feengrotten: Thüringens Wunder tief im Berg. o.O. 2001

http://www.museumimkloster.de/www/kloster/ Werner, Gerhard: Saalfeld - Die Steinerne Chronik Thüringens - Historischer Stadtrundgang

Besonderheiten

leichte Befahrung
14:30-16:15 Uhr Besuch des Stadtmuseum Saalfeld
16:30-17:00 Uhr Einführung Feengrotten
17:15-18:45 Uhr Sonderführung Feengrotten mit Bernd Lochner

Route

Vom Tagungsobjekt nach recht auf die L2388 fahren, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, bis Saalfeld auf B281 folgen. In Saalfeld der B281 folgen, dann halb rechts die Bundesstraße verlassen und auf der „Pfortenstraße“ geradeaus bis zum Münzplatz weiterfahren.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Der Bergbau in und um Saalfeld. Zuerst besuchen wir das Stadtmuseum Saalfeld. Dieses Museum ist im ehemaligen Saalfelder Franziskanerkloster untergebracht. Dies wurde um 1250 durch die Grafen von Schwarzburg gegründet. Das Kloster bestand bis zur Reformation, wurde 1534 jedoch aufgelöst. Danach wurde die verschiedenen Klosterteile unterschiedlich genutzt. 1904 wurde das Stadtmuseum gegründet. Es umfasste damals nur rund 80m² und war im östlichen Kreuzgang beherbergt. Seit 1999 ging das ganze Bauensemble des ehemaligen Franziskanerklosters in die museale Nutzung über. Heute beherbergt das Museum auf einer Ausstellungsfläche von 2.700 m² einen interessanten Einblick in die Geschichte der Stadt Saalfeld und ihrer Umgebung.
Im Anschluss daran fahren wir weiter zu den berühmten Feengrotten. Am Anfang haben wir noch etwas Zeit die Übertageanlagen anzuschauen, bevor uns das Besucherbergwerk kurz vorgestellt wird. Die Wandlung der Grube Jeremias Glück zu den weltberühmten Feengrotten steht dabei im Mittelpunkt. Um 1530 bildete ein mittelalterliches Alaunschieferbergwerk von nur regionaler Bedeutung die Grundlage für den Bergbau in Saalfeld. 1757 wurde das Bergwerk "Jeremias Glück" gegründet. In den Anfangsjahren war das Bergwerk noch ein Zubußegeschäft und die Gewerken wechselten häufig. Der Siebenjährige Krieg trug ebenfalls nicht zu einer besseren wirtschaftlichen Lage bei. 1850 endete der Abbau in der Grube. 1867 wurde das abfließende Grundwasser der Grube zur Eisenockergewinnung angestaut. 1909 wird der Ockerabbau eingestellt.
1912-14 wurde die Grube aufgewältigt und am 22.12.1913 der berühmte "Märchendom" entdeckt. Am Pfingstsonntag 1914 wurde die Grube feierlich als "Besucherbergwerk "eröffnet. Die Heilquellen standen in den 20iger und 30iger Jahren im Mittelpunkt des Interesses. Im Jahre 2004 wurde dann das 90 jährige Jubiläum gefeiert.
Gegen 17.15 Uhr wird uns Bernd Lochner mit einer Sonderführung die Schönheiten der Feengrotten untertage zeigen. Höhepunkte sind dabei sicherlich der Märchendom und die Quellgrotten.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H11

OT

25 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00
Do., 4.10., 14:00 - 18:00

Auf Goethes Spuren um und in Ilmenau

Organisator

Michael Krumrei, Jens Meyer, Jürgen Ruder

Leitung

Jürgen Ruder

Treffpunkt

14:30 Uhr
in Ilmenau. Der genaue Treffpunkt wird im Tagungsbüro bekannt gegeben.

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden. Die Entfernung beträgt ca. 46 km, 1Stunde u. 10 Minuten Fahrzeit wird benötigt.

Ausrüstung

Wandersachen

Literaturtipps

 

http://www.museumimkloster.de/www/kloster/ Werner, Gerhard: Saalfeld - Die Steinerne Chronik Thüringens - Historischer Stadtrundgang

Besonderheiten

Keine besonderen Anforderungen, leichte Wanderung. 10 km Fußmarsch in Stadt und umliegender Gemarkung.

Route

Vom Tagungsobjekt nach rechts auf die L2388 auffahren, nach 3,5 Km rechts nach Witzendorf abbiegen. Der Beschilderung über Land- u. Kreisstraßen in Richtung Volkmannsdorf-Wittgendorf-Rohrbach-Bockschmiede-Sitzrndorf folgen. Von Sitzendorf der Beschilderung nach Schwarzburg folgen. In Schwarzburg im Kreisverkehr die 3. Ausfahrt Richtung Allendorf/ Unterköditz nehmen.
In Unterköditz nach links auf die B88 abbiegen. Dem Straßenverlauf bis Ilmenau folgen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

1784 sollte Goethe den zum Erliegen gekommenen Ilmenauer Kupferschieferberbau im Auftrag seines Herzogs wieder aktivieren. Durch mangelnde geologische Kenntnis der Kupferschiefergeologie (zur damaligen Zeit) wurde aus dem gesammten Vorhaben ein Fehlschlag. Trotz dieses Fehlschlags lernte Goethe in den fast zehn Jahren dieses Vorhabens sehr viel über den Bergbau und konnte dieses Wissen weiter für sich nutzen.
An Bergbauspuren, Halden und Stollenmundlöchern ist noch einiges zu sehen. Im Jahre 1814 wurde das Vorhaben erfolglos beendet. Insgesamt war Goethe fast 30 Jahre lang für den Ilmenauer Bergbau tätig.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

H12

OT + UT

25 Personen

Mi., 3.10., 14:00 - 18:00
Do., 4.10., 14:00 - 18:00

Vereinigte Reviere Kamsdorf

Organisator

Julia Schreiter

Leitung

Herr Groll und Kollegen

Treffpunkt

14:00 Uhr
am Besucherbergwerk "Vereinigte Reviere Kamsdorf",
Grubensteig, 07334 Kamsdorf

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden. Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten, die Entfernung 21 km

Ausrüstung

Befahrerausrüstung (Gummistiefel, Grubenkleidung, Helm, Geleucht)

Literaturtipps

http://www.besucherbergwerk-kamsdorf.de/index.htm

Wagenbreth, O.; Wächtler, E.: Technische Denkmale in der DDR. Leipzig 1985. S. 21, 65, 254.

Besonderheiten

normale Führung (vergleiche G1)

Route

Vom Tagungsobjekt nach rechts auf die L2388 auffahren, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, der B281 in Saalfeld in Richtung Pößneck weiter folgen. Bei Unterwellenborn die Bundesstraße verlassen und der Ausschilderung Kamsdorf/Besucherbergwerk folgen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Die Exkursion findet UT statt. Die Schwerpunkte liegen im Bereich Geologie und den technikgeschichtlichen Aspekten.
Von allen Erzvorkommen im Umkreis von Saalfeld hatte das Erzfeld zwischen Saalfeld und Könitz über viele Jahrhunderte die größte Bedeutung, wenngleich der Abbau auch hier nicht ohne längere Unterbrechungen stattfand und zu verschiedenen Zeiten ganz unterschiedliche Rohstoffe Gegenstand des Bergbaus waren.
Der Erzabbau erfolgte von Bronze und Kupfer über Brauneisenstein und Silbererze und mit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Abbau von Brauneisenstein, ab 1828 auch Spateisenstein, immer bedeutsamer. Der Abbau der Erze und später des eisenschüssigen Kalksteins erfolgte von 1869 bis 1958 unter Tage. Seit 1949 wurde verstärkt zur Förderung im Tagebaubetrieb unter Anwendung moderner Abbautechnologien übergegangen. Noch heute werden im Großtagebau Kamsdorf Baustoffe und Düngekalkmergel gewonnen.

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Beschreibung der Ganztages-Exkursionen

 

OT: Übertage
UT: Untertage

ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

G1

OT + UT

20 Personen

Sa., 6.10., 09:00 - 18:00

Vereinigte Reviere Kamsdorf

Organisator

Julia Schreiter

Leitung

Herr Groll und Kollegen

Treffpunkt

9:30 Uhr
am Besucherbergwerk "Vereinigte Reviere Kamsdorf"
Grubensteig, 07334 Kamsdorf

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten, die Entfernung 21 km.

Ausrüstung

Befahrerausrüstung (Gummistiefel, Grubenkleidung, Helm, Geleucht)

Literaturtipps

http://www.besucherbergwerk-kamsdorf.de/index.htm

Wagenbreth, O.; Wächtler, E.: Technische Denkmale in der DDR. Leipzig 1985. S. 21, 65, 254.

Besonderheiten

erweiterte Führung (längere Befahrung als bei H12)

Route

Vom Tagungsobjekt nach rechts auf die L2388 auffahren, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, der B281 in Saalfeld in Richtung Pößneck weiter folgen. Bei Unterwellenborn die Bundesstraße verlassen und der Ausschilderung Kamsdorf/Besucherbergwerk folgen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Die Exkursion findet sowohl UT als auch ÜT statt. Die Schwerpunkte liegen im Bereich Geologie und den technikgeschichtlichen Aspekten.
Von allen Erzvorkommen im Umkreis von Saalfeld hatte das Erzfeld zwischen Saalfeld und Könitz über viele Jahrhunderte die größte Bedeutung, wenngleich der Abbau auch hier nicht ohne längere Unterbrechungen stattfand und zu verschiedenen Zeiten ganz unterschiedliche Rohstoffe Gegenstand des Bergbaus waren.
Der Erzabbau erfolgte von Bronze und Kupfer über Brauneisenstein und Silbererze und mit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Abbau von Brauneisenstein, ab 1828 auch Spateisenstein, immer bedeutsamer. Der Abbau der Erze und später des eisenschüssigen Kalksteins erfolgte von 1869 bis 1958 unter Tage. Seit 1949 wurde verstärkt zur Förderung im Tagebaubetrieb unter Anwendung moderner Abbautechnologien übergegangen. Noch heute werden im Großtagebau Kamsdorf Baustoffe und Düngekalkmergel gewonnen.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

G2

UT

40 Personen

Sa., 6.10., 09:00 - 18:00

Kali & Salz, Erlebnisbergwerk Merkers

Organisator

Friedhelm Cario

Leitung

Herr Baumert, Produktionsleiter K&S

Treffpunkt

10:30 Uhr
Parkplatz des Erlebnisbergwerkes,
Zufahrtstraße 1, 36460 Merkers

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden, die Entfernung 139 km, Routenplan ist im Tagungsbüro erhältlich.

Ausrüstung

wird vom Erlebnisbergwerk gestellt

Literaturtipps

http://www.erlebnisbergwerk.de/willkommen.cfm

Besonderheiten

UT-Befahrung bis 800 m Teufe (keine Kinder unter 10 Jahren)

Route

Vom Tagungsobjekt nach rechts auf die L2388 auffahren, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, bis Saalfeld auf B281 folgen, in Saalfeld auf B85 Richtung Rudolstadt, in Rudolstadt auf die links auf L1048 Richtung Schaala, dann A71 AS Arnstadt Süd (16), dann A4 Richtung Eisenach, AS Eisenach Ost (40) auf die B84 Richtung Merkers (Süden)
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Neben dem Einblick in ein modernes Bergbauunternehmen gibt es Wissenswertes über die Geschichte, die Entwicklung und die Tradition des Kalibergbaus zu erfahren. Darüber hinaus überrascht das Erlebnis Bergwerk Merkers seine Gäste mit Attraktionen, die weltweit einzigartig sind. Treten Sie mit uns eine spannende Reise bis in 800 Meter Teufe an. Mit einem herzlichen "Glückauf" werden Sie von erfahrenen Bergleuten begrüßt und durch unser Bergwerk begleitet. Es erwarten Sie Stationen voller Spannung, der hallenartige Großbunker mit dem größten untertägigen Schaufelradbagger der Welt, die erst 1981 entdeckte Kristallgrotte, ein einzigartiges Naturwunder, mit Salzkristallen bis zu einem Meter Kantenlänge und das "Museum zum Anfassen". Oder folgen Sie General Eisenhower und schauen Sie im "Goldraum" vorbei. Dort lagerten bei Kriegsende die gesamten Gold- und Devisenbestände der Reichsbank und Kunstwerke von unschätzbarem Wert.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

G3

UT

ca. 25 Personen

Sa., 6.10., 09:00 - 18:00

Ilmenau, Besucherbergwerk „Volle Rose“

Organisator

Karlheinz Ortlepp, Michael Krumrei, Jens Meyer

Leitung

Führer vor Ort vom Besucherbergwerk

Treffpunkt

nn:mm Uhr
Parkplatz beim Besucherbergwerk „Volle Rose“ in Ilmenau,
Schortestraße 57, 98693 Ilmenau

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.

Ausrüstung

Befahrerausrüstung (Gummistiefel, Grubenkleidung, Helm, Geleucht)

Literaturtipps

http://www.langewiesen.de/Bergwerk/html/startseite.html

Besonderheiten

Leichte Befahrung im Besucherbergwerk, Fahrt mit der Grubenbahn im Schortetal, Auf dem Gelände gibt es eine Gaststätte, in der das Mittagessen zu sich genommen werden kann (nicht inklusive!).

Route

Vom Tagungsobjekt links auf die L2388 fahren, dem Straßenverlauf bis Unterwirbach folgen. In Unterwirbach halb links dem Straßenverlauf in Richtung Bad Blankenburg folgen. In Bad Blankenburg nach links auf die B88 abbiegen, dem Straßenverlauf bis Ilmenau folgen. Am Ortseingang von Ilmenau, ca. 400m nach der Elf-Tankstelle, nach links auf „Triselsrand“ dem Straßenverlauf geradeaus weiter in die Johann-Friedrich-Böttgerstraße folgen. Dann nach rechts in die Christian-Füchsel-Str. abbiegen. Nach ca. 200m im spitzen Winkel nach links in die Schortestraße einbiegen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Befahrung des Schaubergwerks „Volle Rose“, Fahrt mit der Grubenbahn im Schortetal, Einführung in den Bergbau der Region (findet im Huthaus des Besucherbergwerks statt), evt. Führung zu Sehenswürdigkeiten in Ilmenau.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

G4

UT + OT

20 Personen

Sa., 6.10., 09:00 - 18:00

Das Trusetaler Bergbaurevier

Organisator

Sven Grauel

Leitung

Dipl. Geol. Volker Morgenroth

Treffpunkt

um 09.30 Uhr
am Parkplatz Besucherbergwerk "Hühn",
Eisensteinstraße, 98596Trusetal

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden, die Entfernung 106 km

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung

Literaturtipps

Wagenbreth/Steiner „Geologische Streifzüge“

http://www.besucherbergwerk-trusetal.de/index.php?/categories/14-Gluek-auf!

Besonderheiten

UT Befahrung Grube „Hühn“ und ein Einblick in die Bergbaugeschichte der Region Trusetal

Route

Vom Tagungsobjekt links auf die L2388 fahren, dem Straßenverlauf bis Unterwirbach folgen. In Unterwirbach halb links dem Straßenverlauf in Richtung Bad Blankenburg folgen. In Bad Blankenburg nach links auf die B88 abbiegen, dem Straßenverlauf bis Gösselborn folgen. In Gösselborn hinter der Tankstelle die Bundesstraße nach rechts auf die L1114 in Richtung Stadtilm verlassen. Dann nach rechts auf die B87 in Richtung Stadtilm abbiegen. In Stadtilm die Bundesstraße in Richtung Mralinghausen, auf der L1048 nach links verlassen. Der Beschilderung zur A71 in Richtung Erfurt folgen. Am AK Erfurt (45) auf die A4 Richtung Frankfurt a M wechseln. An der AS Waltershausen (41a) die Autobahn in Richtung Waltershausen, L1025 verlassen. Nach ca. 1000m nach rechts auf die L1027 in Richtung Langenhain abbiegen. Am Ortsausgang von Langenhain, geradeaus auf die B88 Richtung Tabarz auffahren. In Tabarz die Bundesstraße in Richtung (Esso-Tankstelle) Brotterode nach rechts auf die L1024 abbiegen. In Brotterode geradeaus nach Trusetal weiterfahren.
In Trusetal halb links auf Pappenheimplatz/Thälmannplatz (Gasthof „Zum Stern“)halten, dann links in die Eisensteinstr. abbiegen.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

ca. 09.30 Uhr Befahrung Grube „Hühn“
ca. 11.00 Uhr – 12.30 Uhr Gangaufschluss Mommel/Tagebau Kochenfeld und Zentralrolle Kochenfeld
ca. 13.00 Uhr – Mittag im ehem. Zechenhaus „Hohe Klinge“(nicht incl.)) dabei Erläuterung der Geschichte der Grube durch V. Morgenroth, Abschluss gegen 14.30-15.00 Uhr
Während der Exkursion werden Zeugnisse des Fluß- und Schwerspatbergbaus im Trusetaler Revier besichtigt. Am Anfang steht eine Befahrung der Grube „Hühn“ unter Leitung von Volker Morgenroth. Danach geht es zum Gangaufschluss an der Grube Mommel und in den ehem. Tagebau „Kochenfeld“ mit Zentralrolle. Mittlerweile knurrt der Magen und wir fahren zum ehem. Zechenaus der Grube „Hohe Klinge“. Dort haben wir die Möglichkeit das Mittagessen einzunehmen. Hier erfolgen auch weitere interessante Informationen über das Revier „Hohe Klinge“ und Atterode. Zum Abschluss noch ein kurzer Fußmarsch zu einem Aussichtspunkt, von dort aus hat man (bei gutem Wetter) einen super Blick über das Werratal bis hin zur Rhön.
ACHTUNG: Fahrzeit von Dietrichshütte nach Trusetal ca. 2 Stunden! Alle Besichtigungspunkte der Exkursion werden mit Kfz. angefahren. Dennoch sollte man sich auf kleinere Wegstrecken zu Fuß einrichten, insbesondere im „Kochenfeld“ bis zur ehem. Zentralrolle geht’s nur mit festem Schuhwerk. Die Gesamtdistanz, welche zu Fuß zurückgelegt wird, liegt bei ca. 4 km. Die Höhenmeter werden meist mit Kfz. absolviert.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

G5

UT + OT

15 Personen

Sa., 6.10., 09:00 - 18:00

Vereinigte Thüringer Schiefergruben (VTS) Unterloquitz, VTS Schmiedebach „Örtelsbruch“ mit Spalthütte 20. Jh. und Schieferpark/Staatsbruch Lehesten (letzteres wie H2)

Organisator

F. Cario

Leitung

Werner Liebeskind (ehem. Betriebsführer der Grube Lehesten)

Treffpunkt

um 09.30 Uhr
Parkplatz der Schiefergrube Unterloquitz, Ortsstraße 44b

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Fahrzeit beträgt ca. 40 Minuten, die Entfernung 29 km.

Ausrüstung

für Unterloquitz: UT-Ausrüstung, Helm, Geleucht, Gummistiefel, Grubenbekleidung für den Örtelsbruch in Schmiedebach mit Spalthütte: Helm, feste Schuhe, geeignete Kleidung für eine staubige Spalthütte
Für den Staatsbruch Lehesten: Wanderbekleidung, festes Schuhwerk

Literaturtipps

Werner Liebeskind, Blaues Gold von Lehesten, ISBN 3-935961-00-6

http://www.vts-unterloquitz.de

Besonderheiten

Untertage-Befahrung der Grube in Unterloquitz mit typischen Thüringer Hohlbau, rheinischen Abbauen, untertägigen Funktionsräumen, Blindschachtanlage. Dann kurze Autofahrt zum Örtelsbruch, ein der größten Schieferbrüche auf dem europ. Festland Der Bruch ist noch aktiv. Besichtigung des Schieferbruchs und der Spalthütte. Dann noch einmal kurze Fahrt zum Schieferpark Lehesten. Leichte Wanderung durch den Schieferpark, Rundgang ca. 2km auf befestigten Wegen. Zu sehen sind eine histor. Göpelschachtanlage, der historische Bruch mit dem nebenliegenden Zentralschacht, sowie das fast vollständig erhalten Gebäudeemsemble rund um den Bruch inkl. komplett eingerichteter historischer Spalthütte. vgl. auch Kurzbeschreibung.

Route

Vom Tagungsobjekt nach rechts auf die L2388 auffahren, in Arnsgereuth links auf B281 abbiegen, bis Saalfeld auf B281 folgen, in Saalfeld rechts auf B85 abbiegen, auf der B85 bis Unterloquitz verbleiben. Nach der Befahrung geht’s im Konvoi nach Schmiedebach, anschließend Lehesten.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Der Thüringer Dachschiefer - das blaue Gold von Lehesten.
Befahrung der Schiefergrube Unterloquitz, in der zur Zeit Verwahrungsarbeiten durchgeführt werden. Besichtigung des Örtelsbruchs in Schmiedebach und der noch in Betrieb befindlichen Spalthütte. Anschließend Weiterfahrt in den Schieferpark Lehesten, Dort Möglichkeit der Einkehr und anschließend Führung durch den Schieferpark, mit Besichtigung des Staatsbruchs mit Göpelschacht und Spalthütte aus dem Beginn des 19. Jh., Fördermaschine Schacht 4/ 20. Jh.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

G6

UT + OT

25 Personen

Sa., 6.10., 09:00 - 18:00

Thüringer Goldbergbau

Organisator

Jan Münch

Leitung

Jan Münch

Treffpunkt

um 10:15 Uhr Bergstation Oberweissbacher Bergbahn

Transfer

Mit eigenem PKW, bitte Fahrgemeinschaften bilden.
Die Entfernung von Dittrichshütte nach Lichtenhain beträgt ca. 30 km, 45 Minuten Fahrzeit werden benötigt.

Die Entfernung von Lichtenhain nach Theuern beträgt ca. 25 km, 30 Minuten Fahzeit werden benötigt. 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Regenkleidung, Wer am Nachmittag befahren möchte: Helm, Geleucht, Strapazierfähige Kleidung, Gummistiefel.

Literaturtipps

http://www.obs-info.de

http://www.goldmuseum.de

Besonderheiten

Leichte Befahrung, Wandern durch unwegsames Gelände.

Route

Dittrichshütte - Bad Blankenburg - Schwarzburg - Sitzendorf - Unterweissbach - Oberweissbach - Lichtenhain

Lichtenhain - Oberweissbach - Cursdorf - Neuhaus am Rennweg - Limbach - Theuern

Theuern - Limbach -  Neuhaus am Rennweg - Schmiedefeld - Arnsgereuth - Dittrichshütte

 Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Am Vormittag Besichtigung der Maschinenanlage der Bergbahn Oberweissbach. Danach unterwegs Mittagessen oder Selbstverpflegung.  Am Nachmittag Goldmuseum Theuern mit Exkursion zum Mittelalterlichen Goldabbau.

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ID

Typ

Teilnehmerzahl

Datum

Name der Exkursion/Kurztitel

G7

UT + OT

20 Personen

Sa., 6.10., 09:00 - 18:00

Schaubergwerk Morassina/Revier Gebersdorf

Organisator

Andrea Otte, Klaus Müller

Leitung

Andrea Otte, Klaus Müller

Treffpunkt

um 09:30 Uhr
Parkplatz Schaubergwerk Morassina, Schwefelloch 1, 98739 Schmiedefeld, Landkreis Saalfeld/Rudolstadt

Transfer

 

Ausrüstung

Schaubergwerk Morassina: normale Kleidung, feste Schuhe, eventuell ein Geleucht Revier Gebersdorf: Gummistiefel, Schlaz/Kombi, Helm, Geleucht

Literaturtipps

http://www.morassina.de

Besonderheiten

Morassina: Standardführung; Revier Gebersdorf: normaler bis leicht schwerer Befahrungsweg mit schwieriger Steigung und Sohlenbeschaffenheit, Sportlichkeit wird vorausgesetzt.

Route

Vom Tagungsobjekt nach rechts auf die L2388 auffahren, in Arnsgereuth rechts auf die B281 abbiegen. Dem Straßenverlauf bis Schmiedefeld folgen. Das Schaubergwerk ist in Schmiedefeld ausgeschildert.
Ausführlicher Routenplan mit Kartenausdruck im Tagungsbüro erhältlich.

Kurzbeschreibung

Morassina: Ehemaliges Alaunschieferbergwerk im Zeitraum von 1683-1860, 1951 von der AG Wismut aufgewältigt, seit 1993 Teile der Oberen Sohle als Schaubergwerk, ab 1996 Teilbereich der mittleren Sohle als Heilstollen „Sankt Barbara“ genutzt. Wegen seiner Tropfstein- und Sinterbildung, Mineralisierung sowie einmaliger Relikte bergbaulicher Tätigkeiten von hohen kulturellen Werten ins Guinnessbuch der Rekorde 1996 eingegangen. Nach der Befahrung des Schaubergwerkes besteht die Möglichkeit in der dem Schaubergwerk angegliederten Gastronomie ein Mittagessen zu sich zu nehmen (nicht inklusive!). Dann geht es gegen 13.30 Uhr vom Schaubergwerk Morassina mit eigenem PKW oder Fahrgemeinschaft ca. 2 km bis zum Stollenmundloch über leidlich befestigte Forstwege. Revier Gebersdorf: Ehemaliger Eisenerzbergbau, letzte Arbeitsorte der Eisenerzgrube Schmiedefeld, teilweise erhaltene technische Ausrüstungen mit nachvollziehbarer Abbautechnologie bezogen auf die spezifische Beschaffenheit der Lagerstätte.

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